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In Kooperation mit dem Weissen Kreuz e.V.
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Beratungsstelle des Weissen Kreuzes e.V.
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Partnerschule

Beziehungskompetenz erlangen, damit Beziehungen gelingen!

Wunsch und Wirklichkeit

Der Wunsch nach Liebe und einer dauerhaft glücklichen Partnerschaft ist für die meisten Menschen weit wichtiger als beruflicher Erfolg oder finanzielle Freiheit - unabhängig davon, ob sie in einer Beziehung oder als Single leben.

Der größte Teil der Bevölkerung gibt an zukünftig mehr Zeit für die Familie einsetzen zu wollen. Hochzeiten boomen, Trennungen leider auch. Jede dritte Ehe wird geschieden, in Großstädten annähernd jede zweite.

Während am Anfang einer Liebe der Himmel noch voller Geigen hängt und wir unsere Beziehung mit dem Traum von der ewig währenden Liebe beginnen, im Zauber des Anfangs die Schmetterlinge im Bauch spüren, endlich den Partner gefunden haben, mit dem unsere Seele verschmelzen will, die Welt in allen Regenbogenfarben schillert und wir uns unsagbar glücklich fühlen, da kommt irgendwann eine Zeit, in der wir feststellen, dass die Farben des Regenbogens verblasst sind.
 


Der Wunsch nach mehr familiärer Ausrichtung kollidiert jedoch mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit vieler Ehen in Form von Trennungen.

Es gibt heute soziologisch betrachtet eine Fülle von gesellschaftlich akzeptierten Lebensformen. Aber es gibt nur wenig brauchbare Modelle für das Leben als Paar. Zudem können heute viele Paare bezüglich Partnerschaftsmodellen und Gestaltung ihrer Beziehungen kaum mehr auf Traditionen und Bräuche ihrer immer schneller gewordenen Gesellschaft zurückgreifen. Viele Menschen fühlen sich daher heute bezüglich ihrer Partnerschaft überfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die auch sonst im Alltag angewandte Wegwerfmentalität zunehmend auch auf den Umgang mit Partnern und nahen Beziehungen ausbreitet. Konflikte und Krisenzeiten sind meist unausweichlich.

Paare beginnen nun mal nicht als unbeschriebenes Blatt, wenn sie sich zusammen tun. Jeder von ihnen bringt bestimmte Beziehungsregeln mit, die unterschiedlichen Elternhäusern entstammen. Viele Menschen haben dort aber nicht erlebt und deshalb auch nicht gelernt, wie man in einer Beziehung partnerschaftlich zusammen leben und sich trotzdem Konflikten in gegenseitiger Achtung stellen kann. Deshalb haben heute zunehmend viele Menschen Schwierigkeiten in der Gestaltung ihrer Beziehungen.

Ratsuchende geben Familienleben, Partnerschaft und Gesundheit höchste Prioritäten. Spannend ist aber die Frage:

  • Wie sieht nun die tatsächliche Realität, also konkret die Lebenszufriedenheit aus?
  • Und wie konkret erleben nun Ratsuchende ihre Realität im Vergleich zu einer Normstichprobe?


Lediglich in den Bereichen Einkommen / finanzielle Sicherheit und Beruf / Arbeit unterschieden sie sich nicht von der Normalbevölkerung, in anderen Bereichen jedoch, wie Freunde und Bekannte, Freizeitgestaltung und Hobbys, Gesundheit, wohnsituation, Familienleben und Kinder, Partnerschaft und Sexualität unterschieden sie sich signifikant.

So lag der gewichtete Zufriedenheitswert einer Klienten-Stichprobe im Bereich Familienleben/Kinder bei 4,9 (Norm 9,8) und in Bereich Partnerschaft/Sexualität bei 0,9 (Norm 7,9) (Klann 2002, S.109).

Vergleicht man nun diese Werte mit denen, die ausdrücken, was Ratsuchende sich für ihr Leben vorstellen - was für sie wichtig ist - so wird deutlich, wie weit Wünsche und Realität auseinander klaffen. Das Verfahren Partnerschule bringt Bewegung in festgefahrene Situationen. Es eröffnet Paaren und Singles einen klaren Weg wieder zu einer lebendigen Beziehung zurück zu finden. Es wurde im Jahr 1990 von dem Paartherapeuten Dr. phil. Rudolf Sanders entwickelt. Seit Beginn wurde es fortlaufend verfeinert und hat in wissenschaftlichen Studien (Kröger & Sanders 2004) seine Wirksamkeit bewiesen.

Zentrales Anliegen der Partnerschule ist es, eine Verbesserung der konkreten Situation des einzelnen Paares zu erzielen. Sie sollen in Ihrem augenblicklichen Chaos wieder Wege zu einander finden können! Paarberatung ist für die Gestaltung des Lebens zu zweit zunehmend wichtiger geworden. Es ist unsere Überzeugung, dass beinahe jedes Paar es schaffen kann, eine Krise zu überwinden, unbewusste Potenziale zu entfalten, neue Einsichten zu gewinnen, beziehungsfördernde Denk- und Verhaltensweisen anzunehmen und Lösungsstrategien für eine dauerhaft zufriedene Partnerschaft erfolgreich umzusetzen.

Hierfür gibt es immer einen Weg, denn eine glückliche und dauerhafte Partnerschaft ist kein Zufallsprodukt.

In der Partnerschule vermitteln wir in Einzel- und Gruppengesprächen Beziehungskompetenzen, die es den Partnern ermöglichen, ihr System Ehe und Familie als Zugewinngemeinschaft - und das weniger im finanziellen Sinne - für alle Beteiligten, einschließlich ihrer Kinder, zu gestalten.

Partnerschule nach Dr. Sanders bedeutet:

  • Bewältigung von Beziehungskrisen
  • Veränderung von Konfliktmustern
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Gestaltung von Autonomie und Bindung
  • Erweiterung der Beziehungskompetenz
  • Erhöhung der Lebensqualität in Liebe und Erotik
  • Entwicklung eines emotional intelligenten Paar-Seins


Also: „Besser in der alten Beziehung etwas Neues, als in der neuen das Alte."

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